Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. - Psalm 119,105
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Samstag, 1. Mai 2010
Montag, 14. September 2009
Vertrauen
Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt. – Römer 8,28
Während meines Lebens als Christ habe ich schon oft erlebt, wie wahr dieser Satz ist. Gott kann aus negativen Dingen Positives machen – oder es ist so, dass man zunächst einen Verlust erleiden muss, um letztlich einen Gewinn zu haben.
So manches Mal lässt Gott auch zu, dass wir in Bedrängnis geraten, um unser Vertrauen in Ihn zu stärken. Ich habe mich schon einige Male in scheinbar aussichtslosen Situationen befunden. Zwar hatte ich Vertrauen in Gott – anders hätte ich die eine oder andere Situation kaum so lange aushalten können – aber andererseits hatte ich nicht die mindeste Vorstellung, wie Er das Problem lösen bzw. wie das Ganze überhaupt ausgehen würde. Letztlich waren es dann Lösungen, an die ich nie im Leben gedacht hätte (und die ich auch selbst nicht hätte herbeiführen können).
Durch solche Erfahrungen wächst man im Glauben – eigentlich denke ich sogar, dass man nur durch solche Erlebnisse überhaupt ein „erwachsener“ Christ werden kann! Man kann noch so oft die Bibel lesen, Theologie studieren, sogar predigen oder andere Dienste tun und durchaus ein „guter Christ“ im landläufigen Sinne sein. Ich habe mich von Anfang an und über Jahre hinweg sehr mit der Bibel beschäftigt, viele Bücher gelesen, als regelmäßige Besucherin und auch Mitarbeiterin meiner Gemeinde etliches gehört. Aber mein Christsein erschien mir immer defizitär – wie ich heute weiß, völlig zu recht. Natürlich war ich aus Gnade durch Glauben gerettet, aber ich war immer ein „Kind“ im Glauben – bis zu diesen Erfahrungen, dass ich wirklich weder ein noch aus wusste, und das in einem Fall über Jahre hinweg. Durch diese und andere Erfahrungen bin ich im Glauben – man kann auch sagen, im Vertrauen zu Gott – gereift und habe nicht mehr das Gefühl des Defizitären. Das heißt natürlich nicht, dass ich jetzt für den Rest meines Lebens von Bedrängnissen verschont bleiben werde – Gott kennt die Vergesslichkeit von uns Menschen und wird mich sicher ab und zu ein bisschen „erinnern“ müssen, dass ich von Ihm abhängig bin. Aber durch diese Erfahrung ist mein Glaube sehr fest geworden und ich bin auch neuen Krisensituationen eher gewachsen!
Während meines Lebens als Christ habe ich schon oft erlebt, wie wahr dieser Satz ist. Gott kann aus negativen Dingen Positives machen – oder es ist so, dass man zunächst einen Verlust erleiden muss, um letztlich einen Gewinn zu haben.
So manches Mal lässt Gott auch zu, dass wir in Bedrängnis geraten, um unser Vertrauen in Ihn zu stärken. Ich habe mich schon einige Male in scheinbar aussichtslosen Situationen befunden. Zwar hatte ich Vertrauen in Gott – anders hätte ich die eine oder andere Situation kaum so lange aushalten können – aber andererseits hatte ich nicht die mindeste Vorstellung, wie Er das Problem lösen bzw. wie das Ganze überhaupt ausgehen würde. Letztlich waren es dann Lösungen, an die ich nie im Leben gedacht hätte (und die ich auch selbst nicht hätte herbeiführen können).
Durch solche Erfahrungen wächst man im Glauben – eigentlich denke ich sogar, dass man nur durch solche Erlebnisse überhaupt ein „erwachsener“ Christ werden kann! Man kann noch so oft die Bibel lesen, Theologie studieren, sogar predigen oder andere Dienste tun und durchaus ein „guter Christ“ im landläufigen Sinne sein. Ich habe mich von Anfang an und über Jahre hinweg sehr mit der Bibel beschäftigt, viele Bücher gelesen, als regelmäßige Besucherin und auch Mitarbeiterin meiner Gemeinde etliches gehört. Aber mein Christsein erschien mir immer defizitär – wie ich heute weiß, völlig zu recht. Natürlich war ich aus Gnade durch Glauben gerettet, aber ich war immer ein „Kind“ im Glauben – bis zu diesen Erfahrungen, dass ich wirklich weder ein noch aus wusste, und das in einem Fall über Jahre hinweg. Durch diese und andere Erfahrungen bin ich im Glauben – man kann auch sagen, im Vertrauen zu Gott – gereift und habe nicht mehr das Gefühl des Defizitären. Das heißt natürlich nicht, dass ich jetzt für den Rest meines Lebens von Bedrängnissen verschont bleiben werde – Gott kennt die Vergesslichkeit von uns Menschen und wird mich sicher ab und zu ein bisschen „erinnern“ müssen, dass ich von Ihm abhängig bin. Aber durch diese Erfahrung ist mein Glaube sehr fest geworden und ich bin auch neuen Krisensituationen eher gewachsen!
Freitag, 3. Juli 2009
Da wo Du bist

Diese CD ist ein Soloprojekt des „Prinzen“-Mitglieds Jens Sembdner. Er hat Texte von altbekannten Liedern wie „Oh, Haupt voll Blut und Wunden“ und „Lobet den Herrn“ neu vertont und auch ein paar eigene Lieder hinzugefügt. Ausschnitte aus einigen der Songs und was der Künstler selbst zu dem Projekt „Jes.41“ sagt, kann man hier hören:
Donnerstag, 18. Juni 2009
Montag, 8. Juni 2009
Wie ich Christ wurde
Sehr häufig liest man Geschichten von Menschen, die sich in ihrer großen Not an Gott klammerten und dadurch letztlich zum Glauben an Jesus Christus fanden. So war es bei mir nicht. Ich hatte eine glückliche Kindheit in einer intakten Familie, und meine "Lebenskrisen" waren eigentlich nichts im Vergleich zu dem, was andere Leute durchmachen. Ich bin sicher reicher beschenkt worden als die meisten Menschen auf dieser Erde. Es gab rein menschlich gesehen also keinen Grund, mich Gott zuzuwenden. Zudem bin ich allem gegenüber sehr kritisch und glaube eigentlich nichts ungeprüft. Das wusste Gott natürlich, denn schließlich war Er es ja gewesen, Der mich mit all diesen Gaben gesegnet hatte.
Ich muss sagen, dass ich nie ohne das gelebt habe, was man gemeinhin unter "Christentum" versteht. Mein Vater ist katholisch, meine Mutter Mitglied der evangelischen Kirche (beide Kirchen sind in Deutschland Konkordatskirchen, das heißt, sie sind vor allem finanziell eng mit dem Staat verbunden und von diesem abhängig - mit den entsprechenden negativen Konsequenzen). Im zarten Alter von drei Wochen wurde ich Mitglied der katholischen Kirche. Ich wuchs in der christlichen Tradition auf, wobei die katholische Lehre eine dominierende Rolle spielte und mich auch eine Zeitlang mit ihrem Pomp faszinierte. Ein persönliches Verhältnis zu Gott hatte ich kaum, und Jesus Christus existierte für mich hauptsächlich als "Christkind", das zu Weihnachten die Geschenke brachte, und als Holzfigur am Kreuz.
Hatte ich als Kind wenigstens noch eine Vorstellung von Gott, wurde das im Teenager-Alter anders. Zwar bin ich nie wirklich Atheist gewesen, allerdings war meine Vorstellung von Gott eher unpersönlich. Dass ich der Evolutionstheorie (die uns nicht nur in der Schule als absolute Wahrheit verkauft wurde) kritisch gegenüberstand, hatte nichts mit irgendeinem Glauben zu tun, sondern mit meinem eigenen kritischen Geist. Mit der katholischen Kirche begann ich zu hadern, allerdings hauptsächlich wegen ihres "diktatorischen" Charakters, der mir sehr zuwider war.
Im Alter von 25 Jahren trat ich dann aus der katholischen Kirche aus, und in die evangelische Kirche ein. Dies war keine große Sache, meine katholische Taufe wurde anerkannt und lediglich auf meiner Lohnsteuerkarte musste der Eintrag geändert werden (wegen der Kirchensteuer).
Während der Vorbereitung auf meinen Eintritt in die evangelische Kirche passierte dann aber etwas, was der Anfang meiner mehrere Jahre dauernden "Reise" zum Glauben war: der Pfarrer schenkte mir eine Bibel. Natürlich hatten wir eine Bibel zu Hause, aber nur eine alte Übersetzung, die nicht gerade zum Lesen einlud. Die Bibel, die ich nun erhielt, war in modernem Deutsch geschrieben, und da ich fand, dass es nun Zeit war, mich wenigstens ein bisschen damit zu beschäftigen, fing ich an zu lesen. Allerdings waren viele Stellen trotz der modernen Sprache schwer zu verstehen, und daher suchte ich in Buchhandlungen nach Büchern über Jesus und über das Christentum. Da ich keine Ahnung hatte, dass es so etwas wie christliche Buchhandlungen und Bibellesehilfen gab, las ich eine Menge Blödsinn, der aber so blöd war, dass mein kritischer Geist beim besten Willen nichts damit anfangen konnte - und ich wieder ohne Hilfe dastand. Auch die Predigten der Pfarrer sagten mir oft nicht viel, da sie mir sehr unverbindlich vorkamen.
Den nächsten großen Schritt vorwärts machte ich an einem meiner Shopping-Wochenenden in Köln. Zum ersten Mal wich ich von den Haupteinkaufsstraßen ab und landete in einer kleinen Nebenstraße. In dieser Straße gab es eine Buchhandlung, und weil ich Büchern noch nie widerstehen konnte, trat ich ein - um mich kurz darauf ziemlich verwundert umzusehen. Statt der üblichen Bücher, die man in jeder Buchhandlung findet, hatte dieser Laden ausschließlich christliche Bücher! Dort fand ich alles, was ich so lange gesucht hatte, ohne zu wissen, dass es das tatsächlich gab. Ich weiß nicht mehr, wie viel Geld ich an diesem Tag in diesem einen Laden gelassen habe, aber jedenfalls hatte ich eine dicke Tüte in der Hand, als ich - nach langer Zeit - wieder hinausging.
Zuhause machte ich mich dann gleich mit meiner neuen Bibellesehilfe ans Werk und las stundenlang in meinen Büchern. Die Buchhandlung in Köln wurde auf jeder meiner Shopping-Touren zu meinem ersten Anlaufpunkt - leider war sie zu weit weg von zu Hause, als dass ich dort "mal eben schnell" hinkonnte. Dann las ich in einer christlichen Zeitschrift von einer neu eröffneten christlichen Buchhandlung in Münster, der Stadt, in der ich studierte. Leider stand dort keine Adresse und nur eine sehr ungenaue Richtungsangabe. Trotzdem machte ich mich einfach auf den Weg und nachdem ich nur einmal in eine falsche Richtung gelaufen war, hatte ich sie schließlich gefunden. Seitdem bin ich "Experte" im "Aufspüren" christlicher Buchhandlungen. Von einer weiteren Buchhandlung in einer anderen Stadt hatte ich die Adresse - und als ich schon unterwegs war, fiel mir ein, dass ich vergessen hatte, auf dem Stadtplan nachzusehen. Also fragte ich in einem anderen Geschäft nach der Straße. Der Verkäufer fragte: "Wohin möchten Sie denn?" - was ja eigentlich eine ziemlich indiskrete Frage ist. Ich antwortete ihm trotzdem, und es stellte sich heraus, dass die Buchhandlung umgezogen war. Hätte ich den Stadtplan gehabt, hätte ich stundenlang an der falschen Straße suchen können. Das sind die Dinge, die einem so passieren ;-)
Ich kann nicht einmal genau sagen, wann genau ich mich bekehrt habe, und es war eher ein Prozess als ein "bombastisches" Erlebnis. Irgendwann war ich überzeugt, dass es nur diesen einen Weg gab, aber der Anfang war nicht leicht, zumal ich fast alleine mit meinen Büchern war. Im Jahr 1995 wurde ich Vorsitzende des Regionalverbandes einer Lebensrechtsorganisation - und fand kurz darauf heraus, dass "mein" neuer Schatzmeister Christ war. Er wurde auch mein erstes "Opfer". Wenn wir uns trafen, um unsere Lebensrechts-Aktivitäten zu planen, redeten wir meistens eine Viertelstunde über die Aktivitäten und zwei Stunden beantwortete er geduldig meine vielen Glaubensfragen.
Schon vorher hatte ich für eine bibeltreue Gemeinde in unserer Stadt gebetet, in die ich würde gehen können, ohne die evangelische Kirche sofort verlassen zu müssen - obwohl es überaus unwahrscheinlich schien, dass jemals eine solche Gemeinde entstehen würde. Im August 2000 wurde jedenfalls eine gegründet - und zwar eine Gemeinde die für mich perfekt war (glaubt hier noch jemand an Zufälle?)!
Ich muss sagen, dass ich nie ohne das gelebt habe, was man gemeinhin unter "Christentum" versteht. Mein Vater ist katholisch, meine Mutter Mitglied der evangelischen Kirche (beide Kirchen sind in Deutschland Konkordatskirchen, das heißt, sie sind vor allem finanziell eng mit dem Staat verbunden und von diesem abhängig - mit den entsprechenden negativen Konsequenzen). Im zarten Alter von drei Wochen wurde ich Mitglied der katholischen Kirche. Ich wuchs in der christlichen Tradition auf, wobei die katholische Lehre eine dominierende Rolle spielte und mich auch eine Zeitlang mit ihrem Pomp faszinierte. Ein persönliches Verhältnis zu Gott hatte ich kaum, und Jesus Christus existierte für mich hauptsächlich als "Christkind", das zu Weihnachten die Geschenke brachte, und als Holzfigur am Kreuz.
Hatte ich als Kind wenigstens noch eine Vorstellung von Gott, wurde das im Teenager-Alter anders. Zwar bin ich nie wirklich Atheist gewesen, allerdings war meine Vorstellung von Gott eher unpersönlich. Dass ich der Evolutionstheorie (die uns nicht nur in der Schule als absolute Wahrheit verkauft wurde) kritisch gegenüberstand, hatte nichts mit irgendeinem Glauben zu tun, sondern mit meinem eigenen kritischen Geist. Mit der katholischen Kirche begann ich zu hadern, allerdings hauptsächlich wegen ihres "diktatorischen" Charakters, der mir sehr zuwider war.
Im Alter von 25 Jahren trat ich dann aus der katholischen Kirche aus, und in die evangelische Kirche ein. Dies war keine große Sache, meine katholische Taufe wurde anerkannt und lediglich auf meiner Lohnsteuerkarte musste der Eintrag geändert werden (wegen der Kirchensteuer).
Während der Vorbereitung auf meinen Eintritt in die evangelische Kirche passierte dann aber etwas, was der Anfang meiner mehrere Jahre dauernden "Reise" zum Glauben war: der Pfarrer schenkte mir eine Bibel. Natürlich hatten wir eine Bibel zu Hause, aber nur eine alte Übersetzung, die nicht gerade zum Lesen einlud. Die Bibel, die ich nun erhielt, war in modernem Deutsch geschrieben, und da ich fand, dass es nun Zeit war, mich wenigstens ein bisschen damit zu beschäftigen, fing ich an zu lesen. Allerdings waren viele Stellen trotz der modernen Sprache schwer zu verstehen, und daher suchte ich in Buchhandlungen nach Büchern über Jesus und über das Christentum. Da ich keine Ahnung hatte, dass es so etwas wie christliche Buchhandlungen und Bibellesehilfen gab, las ich eine Menge Blödsinn, der aber so blöd war, dass mein kritischer Geist beim besten Willen nichts damit anfangen konnte - und ich wieder ohne Hilfe dastand. Auch die Predigten der Pfarrer sagten mir oft nicht viel, da sie mir sehr unverbindlich vorkamen.
Den nächsten großen Schritt vorwärts machte ich an einem meiner Shopping-Wochenenden in Köln. Zum ersten Mal wich ich von den Haupteinkaufsstraßen ab und landete in einer kleinen Nebenstraße. In dieser Straße gab es eine Buchhandlung, und weil ich Büchern noch nie widerstehen konnte, trat ich ein - um mich kurz darauf ziemlich verwundert umzusehen. Statt der üblichen Bücher, die man in jeder Buchhandlung findet, hatte dieser Laden ausschließlich christliche Bücher! Dort fand ich alles, was ich so lange gesucht hatte, ohne zu wissen, dass es das tatsächlich gab. Ich weiß nicht mehr, wie viel Geld ich an diesem Tag in diesem einen Laden gelassen habe, aber jedenfalls hatte ich eine dicke Tüte in der Hand, als ich - nach langer Zeit - wieder hinausging.
Zuhause machte ich mich dann gleich mit meiner neuen Bibellesehilfe ans Werk und las stundenlang in meinen Büchern. Die Buchhandlung in Köln wurde auf jeder meiner Shopping-Touren zu meinem ersten Anlaufpunkt - leider war sie zu weit weg von zu Hause, als dass ich dort "mal eben schnell" hinkonnte. Dann las ich in einer christlichen Zeitschrift von einer neu eröffneten christlichen Buchhandlung in Münster, der Stadt, in der ich studierte. Leider stand dort keine Adresse und nur eine sehr ungenaue Richtungsangabe. Trotzdem machte ich mich einfach auf den Weg und nachdem ich nur einmal in eine falsche Richtung gelaufen war, hatte ich sie schließlich gefunden. Seitdem bin ich "Experte" im "Aufspüren" christlicher Buchhandlungen. Von einer weiteren Buchhandlung in einer anderen Stadt hatte ich die Adresse - und als ich schon unterwegs war, fiel mir ein, dass ich vergessen hatte, auf dem Stadtplan nachzusehen. Also fragte ich in einem anderen Geschäft nach der Straße. Der Verkäufer fragte: "Wohin möchten Sie denn?" - was ja eigentlich eine ziemlich indiskrete Frage ist. Ich antwortete ihm trotzdem, und es stellte sich heraus, dass die Buchhandlung umgezogen war. Hätte ich den Stadtplan gehabt, hätte ich stundenlang an der falschen Straße suchen können. Das sind die Dinge, die einem so passieren ;-)
Ich kann nicht einmal genau sagen, wann genau ich mich bekehrt habe, und es war eher ein Prozess als ein "bombastisches" Erlebnis. Irgendwann war ich überzeugt, dass es nur diesen einen Weg gab, aber der Anfang war nicht leicht, zumal ich fast alleine mit meinen Büchern war. Im Jahr 1995 wurde ich Vorsitzende des Regionalverbandes einer Lebensrechtsorganisation - und fand kurz darauf heraus, dass "mein" neuer Schatzmeister Christ war. Er wurde auch mein erstes "Opfer". Wenn wir uns trafen, um unsere Lebensrechts-Aktivitäten zu planen, redeten wir meistens eine Viertelstunde über die Aktivitäten und zwei Stunden beantwortete er geduldig meine vielen Glaubensfragen.
Schon vorher hatte ich für eine bibeltreue Gemeinde in unserer Stadt gebetet, in die ich würde gehen können, ohne die evangelische Kirche sofort verlassen zu müssen - obwohl es überaus unwahrscheinlich schien, dass jemals eine solche Gemeinde entstehen würde. Im August 2000 wurde jedenfalls eine gegründet - und zwar eine Gemeinde die für mich perfekt war (glaubt hier noch jemand an Zufälle?)!
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