Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. - Psalm 119,105
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Sonntag, 19. September 2010
Zu unserem Umzug und der Renovierung
Wenn Jahwe das Haus nicht baut, arbeiten die Bauleute vergeblich. - Psalm 127,1 NeÜ
Samstag, 5. Juni 2010
Psalm 27
Jahwe ist mein Licht und mein Heil: / Vor wem sollte ich mich fürchten? / Jahwe ist die Schutzburg meines Lebens: / Vor wem sollte ich erschrecken? Dringen Böse auf mich ein, / um mich zu verschlingen, / bedrängen mich meine Feinde, / sind sie es, die straucheln und fallen. Selbst wenn ein Heer mich belagert, / habe ich keine Angst. / Auch wenn es zum Kampf gegen mich kommt: / Ich vertraue auf ihn.
Eins nur hab ich von Jahwe erbeten, / das ist alles, was ich will: / Mein Leben lang im Haus Jahwes zu wohnen, / um die Freundlichkeit Jahwes zu schauen / und nachzudenken in seinem Tempel. Wenn schlimme Tage kommen, / birgt er mich in seinem Haus, / unter seinem Dach gibt er mir Schutz. / Hoch auf einen Felsen stellt er mich.
Nun kann ich den Kopf heben / über alle meine Feinde ringsum. / Mit Jubel bringe ich Opfer in Jahwes Zelt, / mit Singen und Spielen preise ich ihn.
Hör mich, Jahwe, wenn ich rufe, / sei mir gnädig und antworte mir! Mein Herz spricht dir nach: "Sucht meine Nähe!" / Ich suche deine Nähe, Jahwe. Verbirg dein Gesicht nicht vor mir, / weise deinen Diener nicht zornig zurück! / Du hast mir doch immer geholfen, Gott meines Heils! / Gib mich nicht auf und verlasse mich nicht! Auch wenn mich Vater und Mutter verlassen, / Jahwe nimmt mich bei sich auf.
Lehr mich, Jahwe, deinen Weg, / leite mich auf gerader Bahn / denn meine Feinde stellen mir nach. Gib mich nicht preis der Gier meiner Feinde, / denn falsche Zeugen verklagen mich / und speien Galle und Gift. Ach, wenn ich mir nicht sicher wäre, / die Güte Jahwes zu schauen / im Land der Lebendigen ... Vertrau auf Jahwe, / sei stark und fasse Mut, / vertrau auf Jahwe!
Eins nur hab ich von Jahwe erbeten, / das ist alles, was ich will: / Mein Leben lang im Haus Jahwes zu wohnen, / um die Freundlichkeit Jahwes zu schauen / und nachzudenken in seinem Tempel. Wenn schlimme Tage kommen, / birgt er mich in seinem Haus, / unter seinem Dach gibt er mir Schutz. / Hoch auf einen Felsen stellt er mich.
Nun kann ich den Kopf heben / über alle meine Feinde ringsum. / Mit Jubel bringe ich Opfer in Jahwes Zelt, / mit Singen und Spielen preise ich ihn.
Hör mich, Jahwe, wenn ich rufe, / sei mir gnädig und antworte mir! Mein Herz spricht dir nach: "Sucht meine Nähe!" / Ich suche deine Nähe, Jahwe. Verbirg dein Gesicht nicht vor mir, / weise deinen Diener nicht zornig zurück! / Du hast mir doch immer geholfen, Gott meines Heils! / Gib mich nicht auf und verlasse mich nicht! Auch wenn mich Vater und Mutter verlassen, / Jahwe nimmt mich bei sich auf.
Lehr mich, Jahwe, deinen Weg, / leite mich auf gerader Bahn / denn meine Feinde stellen mir nach. Gib mich nicht preis der Gier meiner Feinde, / denn falsche Zeugen verklagen mich / und speien Galle und Gift. Ach, wenn ich mir nicht sicher wäre, / die Güte Jahwes zu schauen / im Land der Lebendigen ... Vertrau auf Jahwe, / sei stark und fasse Mut, / vertrau auf Jahwe!
Mittwoch, 4. November 2009
Psalm 139
Dem Chorleiter. Ein Psalmlied von David.
Jahwe, du hast mich erforscht und erkannt.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt es, / du kennst meine Gedanken von fern.
Ob ich ruhe oder gehe, du prüfst es, / mit all meinen Wegen bist du vertraut.
Noch eh das Wort auf meine Zunge kommt, / hast du es schon gehört, Jahwe.
Von allen Seiten umschließt du mich, / ich bin ganz in deiner Hand.
Das ist zu wunderbar, dass ich es begreife, / zu hoch, dass ich es versteh!
Wohin kann ich gehen, um dir zu entkommen, / wohin fliehen, dass du mich nicht siehst?
Steige ich zum Himmel hinauf, so bist du da, / lege ich mich zu den Toten, da bist du auch.
Nehme ich die Flügel des Morgenrots / und lasse mich nieder am Ende des Meeres,
auch dort wirst du mich führen, / und deine Hand wird mich fassen.
Sage ich: "Die Finsternis soll nach mir schnappen, / das Licht um mich werde Nacht!"
Auch Finsternis ist nicht finster vor dir, / die Nacht leuchtet bei dir wie der Tag, / die Finsternis wie das Licht.
Gewiss, du selbst hast mein Inneres gebildet, / mich zusammengefügt im Leib meiner Mutter.
Ich preise dich, dass ich auf erstaunliche Weise wunderbar geworden bin. / Wunderbar sind deine Werke, / das erkenne ich sehr wohl.
Als ich im Verborgenen Gestalt annahm, / kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, / war ich nicht unsichtbar für dich.
Du hast mich schon gesehen, als ich noch ein Embryo war. / Und in dein Buch waren sie alle geschrieben, / die Tage, die schon gebildet waren, / noch ehe der erste begann.
Wie kostbar, Gott, sind mir deine Gedanken! / Wie unermesslich ist ihre Fülle!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand. / Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Würdest du, Gott, doch den Gottlosen töten! / Ja, ihr Blutmenschen, macht euch fort!
Sie reden nur mit Hinterlist von dir, / deine Feinde missbrauchen deinen Namen.
Sollte ich nicht hassen, die dich hassen, Jahwe, / und verabscheuen, die gegen dich aufstehen?
Ich hasse sie mit äußerstem Hass. / Sie sind mir zu Feinden geworden.
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz! / Prüf mich und erkenne meine Gedanken!
Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, / und leite mich auf dem ewigen Weg!
Jahwe, du hast mich erforscht und erkannt.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt es, / du kennst meine Gedanken von fern.
Ob ich ruhe oder gehe, du prüfst es, / mit all meinen Wegen bist du vertraut.
Noch eh das Wort auf meine Zunge kommt, / hast du es schon gehört, Jahwe.
Von allen Seiten umschließt du mich, / ich bin ganz in deiner Hand.
Das ist zu wunderbar, dass ich es begreife, / zu hoch, dass ich es versteh!
Wohin kann ich gehen, um dir zu entkommen, / wohin fliehen, dass du mich nicht siehst?
Steige ich zum Himmel hinauf, so bist du da, / lege ich mich zu den Toten, da bist du auch.
Nehme ich die Flügel des Morgenrots / und lasse mich nieder am Ende des Meeres,
auch dort wirst du mich führen, / und deine Hand wird mich fassen.
Sage ich: "Die Finsternis soll nach mir schnappen, / das Licht um mich werde Nacht!"
Auch Finsternis ist nicht finster vor dir, / die Nacht leuchtet bei dir wie der Tag, / die Finsternis wie das Licht.
Gewiss, du selbst hast mein Inneres gebildet, / mich zusammengefügt im Leib meiner Mutter.
Ich preise dich, dass ich auf erstaunliche Weise wunderbar geworden bin. / Wunderbar sind deine Werke, / das erkenne ich sehr wohl.
Als ich im Verborgenen Gestalt annahm, / kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, / war ich nicht unsichtbar für dich.
Du hast mich schon gesehen, als ich noch ein Embryo war. / Und in dein Buch waren sie alle geschrieben, / die Tage, die schon gebildet waren, / noch ehe der erste begann.
Wie kostbar, Gott, sind mir deine Gedanken! / Wie unermesslich ist ihre Fülle!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand. / Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Würdest du, Gott, doch den Gottlosen töten! / Ja, ihr Blutmenschen, macht euch fort!
Sie reden nur mit Hinterlist von dir, / deine Feinde missbrauchen deinen Namen.
Sollte ich nicht hassen, die dich hassen, Jahwe, / und verabscheuen, die gegen dich aufstehen?
Ich hasse sie mit äußerstem Hass. / Sie sind mir zu Feinden geworden.
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz! / Prüf mich und erkenne meine Gedanken!
Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, / und leite mich auf dem ewigen Weg!
Sonntag, 20. September 2009
Psalm 2
Was soll das Toben der Völker? / Was soll ihr sinnloser Plan?
Die Großen der Welt lehnen sich auf. / Sie tun sich zusammen gegen Jahwe. / Gegen seinen Messias gehen sie an:
"Los, wir zerbrechen ihr Joch, / befreien uns von ihrem Strick."
Doch der im Himmel thront, lacht, / der Herr lacht sie nur spöttisch aus.
Dann fährt er sie an in glühendem Zorn / und erschreckt sie durch seinen Grimm:
"Ich habe den König gesalbt und geweiht", sagt er, / "auf dem Zion, meinem heiligen Berg!"
Nun will ich verkünden Jahwes Beschluss! / Er sagte zu mir: "Du bist mein Sohn! / Ich habe dich heute gezeugt.
Sprich mich nur an, und ich gebe dir Völker, / ja, die ganze Erde zu deinem Besitz!
Du wirst sie regieren mit eiserner Faust / und zerschmettern wie Töpfergeschirr."
Und nun, ihr Könige, kommt zur Vernunft! / Lasst euch warnen, Richter der Welt!
Unterwerft euch Jahwe und zittert vor ihm - und jubelt ihm zu!
Verehrt den Sohn, damit er nicht zürnt / und euch umbringt auf eurem Weg, / denn leicht erregt sich sein Zorn! / Doch in seinem Schutz haben alle es gut!
Dieser Psalm ist höchst aktuell, wenn man sich das Verhalten der meisten führenden Politiker in der Welt anschaut.
Die Großen der Welt lehnen sich auf. / Sie tun sich zusammen gegen Jahwe. / Gegen seinen Messias gehen sie an:
"Los, wir zerbrechen ihr Joch, / befreien uns von ihrem Strick."
Doch der im Himmel thront, lacht, / der Herr lacht sie nur spöttisch aus.
Dann fährt er sie an in glühendem Zorn / und erschreckt sie durch seinen Grimm:
"Ich habe den König gesalbt und geweiht", sagt er, / "auf dem Zion, meinem heiligen Berg!"
Nun will ich verkünden Jahwes Beschluss! / Er sagte zu mir: "Du bist mein Sohn! / Ich habe dich heute gezeugt.
Sprich mich nur an, und ich gebe dir Völker, / ja, die ganze Erde zu deinem Besitz!
Du wirst sie regieren mit eiserner Faust / und zerschmettern wie Töpfergeschirr."
Und nun, ihr Könige, kommt zur Vernunft! / Lasst euch warnen, Richter der Welt!
Unterwerft euch Jahwe und zittert vor ihm - und jubelt ihm zu!
Verehrt den Sohn, damit er nicht zürnt / und euch umbringt auf eurem Weg, / denn leicht erregt sich sein Zorn! / Doch in seinem Schutz haben alle es gut!
Dieser Psalm ist höchst aktuell, wenn man sich das Verhalten der meisten führenden Politiker in der Welt anschaut.
Donnerstag, 11. Juni 2009
Kein Zettel auf dem Küchentisch
Dein Wort ist eine Leuchte vor meinem Fuß… – Psalm 119,105 NeÜ
Ich gehöre zu den Leuten, die immer gerne alles rechtzeitig im Voraus wissen. Die Pläne, die Gott mit mir hat, bilden da keine Ausnahme. Allerdings funktioniert es selten so, dass Gott einem Seinen gesamten „Businessplan“ auf einmal offenbart. Die „Leuchte vor dem Fuß“ ist eben nur eine Taschenlampe, die dafür sorgt, dass man genau das sieht, was man sehen muss, um den nächsten Schritt gehen zu können. Hermann und ich sind gerade in so einer Phase. Gott bereitet uns auf unsere erste große Teamaufgabe als Ehepaar vor, aber alles, was wir wissen, ist die ungefähre Richtung. Ansonsten geht es mal wieder Schritt für Schritt, es gibt Hinweise, aber wenig, von dem wir jetzt wirklich wüssten, wie es einmal als Teilchen in das große Puzzle passen soll. Das ist einerseits natürlich ganz spannend, andererseits macht es vor allem mich ziemlich kribbelig. Nützt aber nichts, wir müssen uns in Geduld üben…
Ich gehöre zu den Leuten, die immer gerne alles rechtzeitig im Voraus wissen. Die Pläne, die Gott mit mir hat, bilden da keine Ausnahme. Allerdings funktioniert es selten so, dass Gott einem Seinen gesamten „Businessplan“ auf einmal offenbart. Die „Leuchte vor dem Fuß“ ist eben nur eine Taschenlampe, die dafür sorgt, dass man genau das sieht, was man sehen muss, um den nächsten Schritt gehen zu können. Hermann und ich sind gerade in so einer Phase. Gott bereitet uns auf unsere erste große Teamaufgabe als Ehepaar vor, aber alles, was wir wissen, ist die ungefähre Richtung. Ansonsten geht es mal wieder Schritt für Schritt, es gibt Hinweise, aber wenig, von dem wir jetzt wirklich wüssten, wie es einmal als Teilchen in das große Puzzle passen soll. Das ist einerseits natürlich ganz spannend, andererseits macht es vor allem mich ziemlich kribbelig. Nützt aber nichts, wir müssen uns in Geduld üben…
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