Freitag, 13. November 2009
Ist Gott für mich
Ein schönes Lied von Paul Gerhardt (1607 – 1676) nach Römer 8,31
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Mittwoch, 4. November 2009
Psalm 139
Dem Chorleiter. Ein Psalmlied von David.
Jahwe, du hast mich erforscht und erkannt.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt es, / du kennst meine Gedanken von fern.
Ob ich ruhe oder gehe, du prüfst es, / mit all meinen Wegen bist du vertraut.
Noch eh das Wort auf meine Zunge kommt, / hast du es schon gehört, Jahwe.
Von allen Seiten umschließt du mich, / ich bin ganz in deiner Hand.
Das ist zu wunderbar, dass ich es begreife, / zu hoch, dass ich es versteh!
Wohin kann ich gehen, um dir zu entkommen, / wohin fliehen, dass du mich nicht siehst?
Steige ich zum Himmel hinauf, so bist du da, / lege ich mich zu den Toten, da bist du auch.
Nehme ich die Flügel des Morgenrots / und lasse mich nieder am Ende des Meeres,
auch dort wirst du mich führen, / und deine Hand wird mich fassen.
Sage ich: "Die Finsternis soll nach mir schnappen, / das Licht um mich werde Nacht!"
Auch Finsternis ist nicht finster vor dir, / die Nacht leuchtet bei dir wie der Tag, / die Finsternis wie das Licht.
Gewiss, du selbst hast mein Inneres gebildet, / mich zusammengefügt im Leib meiner Mutter.
Ich preise dich, dass ich auf erstaunliche Weise wunderbar geworden bin. / Wunderbar sind deine Werke, / das erkenne ich sehr wohl.
Als ich im Verborgenen Gestalt annahm, / kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, / war ich nicht unsichtbar für dich.
Du hast mich schon gesehen, als ich noch ein Embryo war. / Und in dein Buch waren sie alle geschrieben, / die Tage, die schon gebildet waren, / noch ehe der erste begann.
Wie kostbar, Gott, sind mir deine Gedanken! / Wie unermesslich ist ihre Fülle!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand. / Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Würdest du, Gott, doch den Gottlosen töten! / Ja, ihr Blutmenschen, macht euch fort!
Sie reden nur mit Hinterlist von dir, / deine Feinde missbrauchen deinen Namen.
Sollte ich nicht hassen, die dich hassen, Jahwe, / und verabscheuen, die gegen dich aufstehen?
Ich hasse sie mit äußerstem Hass. / Sie sind mir zu Feinden geworden.
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz! / Prüf mich und erkenne meine Gedanken!
Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, / und leite mich auf dem ewigen Weg!
Jahwe, du hast mich erforscht und erkannt.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt es, / du kennst meine Gedanken von fern.
Ob ich ruhe oder gehe, du prüfst es, / mit all meinen Wegen bist du vertraut.
Noch eh das Wort auf meine Zunge kommt, / hast du es schon gehört, Jahwe.
Von allen Seiten umschließt du mich, / ich bin ganz in deiner Hand.
Das ist zu wunderbar, dass ich es begreife, / zu hoch, dass ich es versteh!
Wohin kann ich gehen, um dir zu entkommen, / wohin fliehen, dass du mich nicht siehst?
Steige ich zum Himmel hinauf, so bist du da, / lege ich mich zu den Toten, da bist du auch.
Nehme ich die Flügel des Morgenrots / und lasse mich nieder am Ende des Meeres,
auch dort wirst du mich führen, / und deine Hand wird mich fassen.
Sage ich: "Die Finsternis soll nach mir schnappen, / das Licht um mich werde Nacht!"
Auch Finsternis ist nicht finster vor dir, / die Nacht leuchtet bei dir wie der Tag, / die Finsternis wie das Licht.
Gewiss, du selbst hast mein Inneres gebildet, / mich zusammengefügt im Leib meiner Mutter.
Ich preise dich, dass ich auf erstaunliche Weise wunderbar geworden bin. / Wunderbar sind deine Werke, / das erkenne ich sehr wohl.
Als ich im Verborgenen Gestalt annahm, / kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, / war ich nicht unsichtbar für dich.
Du hast mich schon gesehen, als ich noch ein Embryo war. / Und in dein Buch waren sie alle geschrieben, / die Tage, die schon gebildet waren, / noch ehe der erste begann.
Wie kostbar, Gott, sind mir deine Gedanken! / Wie unermesslich ist ihre Fülle!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand. / Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Würdest du, Gott, doch den Gottlosen töten! / Ja, ihr Blutmenschen, macht euch fort!
Sie reden nur mit Hinterlist von dir, / deine Feinde missbrauchen deinen Namen.
Sollte ich nicht hassen, die dich hassen, Jahwe, / und verabscheuen, die gegen dich aufstehen?
Ich hasse sie mit äußerstem Hass. / Sie sind mir zu Feinden geworden.
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz! / Prüf mich und erkenne meine Gedanken!
Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, / und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Sonntag, 25. Oktober 2009
Advent ist im Dezember
So heißt eine Aktion der Evangelischen Kirche in Deutschland, die es seit einigen Jahren gibt. Natürlich spricht einiges dagegen, dass man Ende August schon die ersten Lebkuchen und Spekulatius in den Geschäften kaufen kann – sieht zumindest irgendwie merkwürdig aus. Für mich muss das Wetter erst kühl und schmuddelig werden, bevor ich mich „weihnachtlich“ fühle – was allerdings durchaus schon im Oktober passieren kann. Andere Menschen haben wieder andere Kriterien und manche essen vielleicht schon im August gerne Dominosteine.
Ist Advent tatsächlich im Dezember? Und endet die Weihnachtszeit, wie man auf der Website der EKD belehrt wird, wirklich am 6. Januar (Epiphanias, Heilige Drei Könige)? Manche Kirchen, wie die orthodoxen oder die armenisch-apostolische, feiern Weihnachten erst an diesem Tag, für sie ist also das Weihnachtsfest dann keineswegs zu Ende, sondern gerade erst im Gange! Und wo steht, dass Advent im Dezember ist? In der Bibel jedenfalls nicht, dort steht überhaupt nichts darüber, ob und wann man Weihnachten feiern sollte. Die Geburt Jesu Christi zu feiern, ist eine nachbiblische Tradition. Dies bedeutet wiederum, ob bzw. wann man dieses Fest feiert, ist im Grunde völlig unerheblich, zumal man gar nicht genau weiß, wann Jesus geboren wurde (nach wissenschaftlichen Forschungen ist das Frühjahr am wahrscheinlichsten). Demzufolge ist es genau genommen auch egal, wann man Advent feiert. Natürlich ist es praktisch, sich an die allgemeinen gesellschaftlichen Bräuche zu halten, aber die sind Veränderungen unterworfen und müssen doch nicht in ein Dogma gezwängt werden!
Als Christin kann ich mich das ganze Jahr an Jesus Christus freuen und bräuchte Weihnachten eigentlich nicht. Aber es ist eben schön und ich habe keine Lust, mich von Menschen darin beschränken zu lassen. Wenn in der Bibel stünde, dass der Advent im Dezember ist, dann – und nur dann – wäre das für mich bindend und zwar absolut!
Ist Advent tatsächlich im Dezember? Und endet die Weihnachtszeit, wie man auf der Website der EKD belehrt wird, wirklich am 6. Januar (Epiphanias, Heilige Drei Könige)? Manche Kirchen, wie die orthodoxen oder die armenisch-apostolische, feiern Weihnachten erst an diesem Tag, für sie ist also das Weihnachtsfest dann keineswegs zu Ende, sondern gerade erst im Gange! Und wo steht, dass Advent im Dezember ist? In der Bibel jedenfalls nicht, dort steht überhaupt nichts darüber, ob und wann man Weihnachten feiern sollte. Die Geburt Jesu Christi zu feiern, ist eine nachbiblische Tradition. Dies bedeutet wiederum, ob bzw. wann man dieses Fest feiert, ist im Grunde völlig unerheblich, zumal man gar nicht genau weiß, wann Jesus geboren wurde (nach wissenschaftlichen Forschungen ist das Frühjahr am wahrscheinlichsten). Demzufolge ist es genau genommen auch egal, wann man Advent feiert. Natürlich ist es praktisch, sich an die allgemeinen gesellschaftlichen Bräuche zu halten, aber die sind Veränderungen unterworfen und müssen doch nicht in ein Dogma gezwängt werden!
Als Christin kann ich mich das ganze Jahr an Jesus Christus freuen und bräuchte Weihnachten eigentlich nicht. Aber es ist eben schön und ich habe keine Lust, mich von Menschen darin beschränken zu lassen. Wenn in der Bibel stünde, dass der Advent im Dezember ist, dann – und nur dann – wäre das für mich bindend und zwar absolut!
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Samstag, 17. Oktober 2009
Die falsche Brille auf?
Das ist der Titel eines sehr lesenswerten Denkanstoßes auf dem Blog der Christlichen Gemeinde Waldstraße in Werne.
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Freitag, 9. Oktober 2009
Samstag, 3. Oktober 2009
Für eine Freundin
Du bist in GOTTES Hand.
GOTT – und nicht du und nicht ein anderer Mensch – bestimmt, wo du wann bist und welche Arbeit du wann tust.
GOTT fordert dich bis an deine Grenzen, aber ER überfordert dich nicht.
Manchmal lässt ER es zu, dass dir Dinge passieren, die dir klar machen, dass du dich nur auf IHN und auf andere Menschen, nicht einmal auf andere Christen, 100%ig verlassen kannst.
Manchmal lässt ER dich in Situationen kommen, in denen du selbst keine Lösung mehr siehst – aber ER hat die Lösung.
Bleibe gelassen und lass dich von GOTT überraschen – ER hat etwas Gutes für dich!
GOTT – und nicht du und nicht ein anderer Mensch – bestimmt, wo du wann bist und welche Arbeit du wann tust.
GOTT fordert dich bis an deine Grenzen, aber ER überfordert dich nicht.
Manchmal lässt ER es zu, dass dir Dinge passieren, die dir klar machen, dass du dich nur auf IHN und auf andere Menschen, nicht einmal auf andere Christen, 100%ig verlassen kannst.
Manchmal lässt ER dich in Situationen kommen, in denen du selbst keine Lösung mehr siehst – aber ER hat die Lösung.
Bleibe gelassen und lass dich von GOTT überraschen – ER hat etwas Gutes für dich!
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Freitag, 25. September 2009
Die dunkle Seite eines "Paradieses"
Die Malediven werden von vielen Menschen als eine Art Paradies gesehen, wo man einen Traumurlaub an Traumstränden verbringen kann. Beliebt sind die Malediven unter anderem für Hochzeitsreisen. Die wenigsten Menschen, die dort ihren Urlaub verbringen oder dies gerne täten, haben jedoch eine Ahnung von der Schattenseite dieses vermeintlichen Paradieses. Wer weiß schon, dass die Inselgruppe zu den schlimmsten Christenverfolgerstaaten der Erde gehört, noch vor Ländern wie dem Jemen und China?
Die Organisation Open Doors hat die Malediven für 2009 auf Rang 6 ihres Verfolgungsindex eingestuft und beschreibt die Lage dort wie folgt:
Staatsreligion ist der Islam. Es gilt die Scharia, das islamische Recht, die den Übertritt vom Islam zu einer anderen Religion verbietet. Alle Gesetze und Bestimmungen (bürgerliches Recht) sind der Scharia untergeordnet. Ein Konvertit aus dem Islam zum Christentum könnte demnach mit seinem Religionswechsel sein Bürgerrecht verlieren. Es ist verboten, eine andere Religion als den Islam zu praktizieren, der als wichtiges Instrument für die nationale Einheit gilt. Christen ist es somit unmöglich, eine Kirche zu eröffnen oder eine Gemeinde zu gründen. Ausländer dürfen ihre Religion im privaten Kreis praktizieren, allerdings ist es ihnen verboten, dazu Einheimische einzuladen. Die Bibel und andere christliche Literatur dürfen nicht eingeführt werden, abgesehen von einem Exemplar für den Eigenbedarf für Ausländer. Auf den Malediven gibt es nur sehr wenige einheimische Christen. Sie leben ihren Glauben im Geheimen in kleinen Hausgemeinden aus Angst vor Verhaftungen oder dem Verlust ihres Bürgerrechtes.
Nicht, dass man mich jetzt falsch versteht – ich rufe keineswegs zu einem Boykott oder ähnlichem auf! Jeder sollte selbst entscheiden, wie er zu diesen Dingen steht. Aber ich finde es wichtig – auch und gerade für potentielle Urlauber – dass sie sich dieser Tatsachen bewusst sind!
Die Organisation Open Doors hat die Malediven für 2009 auf Rang 6 ihres Verfolgungsindex eingestuft und beschreibt die Lage dort wie folgt:
Staatsreligion ist der Islam. Es gilt die Scharia, das islamische Recht, die den Übertritt vom Islam zu einer anderen Religion verbietet. Alle Gesetze und Bestimmungen (bürgerliches Recht) sind der Scharia untergeordnet. Ein Konvertit aus dem Islam zum Christentum könnte demnach mit seinem Religionswechsel sein Bürgerrecht verlieren. Es ist verboten, eine andere Religion als den Islam zu praktizieren, der als wichtiges Instrument für die nationale Einheit gilt. Christen ist es somit unmöglich, eine Kirche zu eröffnen oder eine Gemeinde zu gründen. Ausländer dürfen ihre Religion im privaten Kreis praktizieren, allerdings ist es ihnen verboten, dazu Einheimische einzuladen. Die Bibel und andere christliche Literatur dürfen nicht eingeführt werden, abgesehen von einem Exemplar für den Eigenbedarf für Ausländer. Auf den Malediven gibt es nur sehr wenige einheimische Christen. Sie leben ihren Glauben im Geheimen in kleinen Hausgemeinden aus Angst vor Verhaftungen oder dem Verlust ihres Bürgerrechtes.
Nicht, dass man mich jetzt falsch versteht – ich rufe keineswegs zu einem Boykott oder ähnlichem auf! Jeder sollte selbst entscheiden, wie er zu diesen Dingen steht. Aber ich finde es wichtig – auch und gerade für potentielle Urlauber – dass sie sich dieser Tatsachen bewusst sind!
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Sonntag, 20. September 2009
Psalm 2
Was soll das Toben der Völker? / Was soll ihr sinnloser Plan?
Die Großen der Welt lehnen sich auf. / Sie tun sich zusammen gegen Jahwe. / Gegen seinen Messias gehen sie an:
"Los, wir zerbrechen ihr Joch, / befreien uns von ihrem Strick."
Doch der im Himmel thront, lacht, / der Herr lacht sie nur spöttisch aus.
Dann fährt er sie an in glühendem Zorn / und erschreckt sie durch seinen Grimm:
"Ich habe den König gesalbt und geweiht", sagt er, / "auf dem Zion, meinem heiligen Berg!"
Nun will ich verkünden Jahwes Beschluss! / Er sagte zu mir: "Du bist mein Sohn! / Ich habe dich heute gezeugt.
Sprich mich nur an, und ich gebe dir Völker, / ja, die ganze Erde zu deinem Besitz!
Du wirst sie regieren mit eiserner Faust / und zerschmettern wie Töpfergeschirr."
Und nun, ihr Könige, kommt zur Vernunft! / Lasst euch warnen, Richter der Welt!
Unterwerft euch Jahwe und zittert vor ihm - und jubelt ihm zu!
Verehrt den Sohn, damit er nicht zürnt / und euch umbringt auf eurem Weg, / denn leicht erregt sich sein Zorn! / Doch in seinem Schutz haben alle es gut!
Dieser Psalm ist höchst aktuell, wenn man sich das Verhalten der meisten führenden Politiker in der Welt anschaut.
Die Großen der Welt lehnen sich auf. / Sie tun sich zusammen gegen Jahwe. / Gegen seinen Messias gehen sie an:
"Los, wir zerbrechen ihr Joch, / befreien uns von ihrem Strick."
Doch der im Himmel thront, lacht, / der Herr lacht sie nur spöttisch aus.
Dann fährt er sie an in glühendem Zorn / und erschreckt sie durch seinen Grimm:
"Ich habe den König gesalbt und geweiht", sagt er, / "auf dem Zion, meinem heiligen Berg!"
Nun will ich verkünden Jahwes Beschluss! / Er sagte zu mir: "Du bist mein Sohn! / Ich habe dich heute gezeugt.
Sprich mich nur an, und ich gebe dir Völker, / ja, die ganze Erde zu deinem Besitz!
Du wirst sie regieren mit eiserner Faust / und zerschmettern wie Töpfergeschirr."
Und nun, ihr Könige, kommt zur Vernunft! / Lasst euch warnen, Richter der Welt!
Unterwerft euch Jahwe und zittert vor ihm - und jubelt ihm zu!
Verehrt den Sohn, damit er nicht zürnt / und euch umbringt auf eurem Weg, / denn leicht erregt sich sein Zorn! / Doch in seinem Schutz haben alle es gut!
Dieser Psalm ist höchst aktuell, wenn man sich das Verhalten der meisten führenden Politiker in der Welt anschaut.
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Montag, 14. September 2009
Vertrauen
Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt. – Römer 8,28
Während meines Lebens als Christ habe ich schon oft erlebt, wie wahr dieser Satz ist. Gott kann aus negativen Dingen Positives machen – oder es ist so, dass man zunächst einen Verlust erleiden muss, um letztlich einen Gewinn zu haben.
So manches Mal lässt Gott auch zu, dass wir in Bedrängnis geraten, um unser Vertrauen in Ihn zu stärken. Ich habe mich schon einige Male in scheinbar aussichtslosen Situationen befunden. Zwar hatte ich Vertrauen in Gott – anders hätte ich die eine oder andere Situation kaum so lange aushalten können – aber andererseits hatte ich nicht die mindeste Vorstellung, wie Er das Problem lösen bzw. wie das Ganze überhaupt ausgehen würde. Letztlich waren es dann Lösungen, an die ich nie im Leben gedacht hätte (und die ich auch selbst nicht hätte herbeiführen können).
Durch solche Erfahrungen wächst man im Glauben – eigentlich denke ich sogar, dass man nur durch solche Erlebnisse überhaupt ein „erwachsener“ Christ werden kann! Man kann noch so oft die Bibel lesen, Theologie studieren, sogar predigen oder andere Dienste tun und durchaus ein „guter Christ“ im landläufigen Sinne sein. Ich habe mich von Anfang an und über Jahre hinweg sehr mit der Bibel beschäftigt, viele Bücher gelesen, als regelmäßige Besucherin und auch Mitarbeiterin meiner Gemeinde etliches gehört. Aber mein Christsein erschien mir immer defizitär – wie ich heute weiß, völlig zu recht. Natürlich war ich aus Gnade durch Glauben gerettet, aber ich war immer ein „Kind“ im Glauben – bis zu diesen Erfahrungen, dass ich wirklich weder ein noch aus wusste, und das in einem Fall über Jahre hinweg. Durch diese und andere Erfahrungen bin ich im Glauben – man kann auch sagen, im Vertrauen zu Gott – gereift und habe nicht mehr das Gefühl des Defizitären. Das heißt natürlich nicht, dass ich jetzt für den Rest meines Lebens von Bedrängnissen verschont bleiben werde – Gott kennt die Vergesslichkeit von uns Menschen und wird mich sicher ab und zu ein bisschen „erinnern“ müssen, dass ich von Ihm abhängig bin. Aber durch diese Erfahrung ist mein Glaube sehr fest geworden und ich bin auch neuen Krisensituationen eher gewachsen!
Während meines Lebens als Christ habe ich schon oft erlebt, wie wahr dieser Satz ist. Gott kann aus negativen Dingen Positives machen – oder es ist so, dass man zunächst einen Verlust erleiden muss, um letztlich einen Gewinn zu haben.
So manches Mal lässt Gott auch zu, dass wir in Bedrängnis geraten, um unser Vertrauen in Ihn zu stärken. Ich habe mich schon einige Male in scheinbar aussichtslosen Situationen befunden. Zwar hatte ich Vertrauen in Gott – anders hätte ich die eine oder andere Situation kaum so lange aushalten können – aber andererseits hatte ich nicht die mindeste Vorstellung, wie Er das Problem lösen bzw. wie das Ganze überhaupt ausgehen würde. Letztlich waren es dann Lösungen, an die ich nie im Leben gedacht hätte (und die ich auch selbst nicht hätte herbeiführen können).
Durch solche Erfahrungen wächst man im Glauben – eigentlich denke ich sogar, dass man nur durch solche Erlebnisse überhaupt ein „erwachsener“ Christ werden kann! Man kann noch so oft die Bibel lesen, Theologie studieren, sogar predigen oder andere Dienste tun und durchaus ein „guter Christ“ im landläufigen Sinne sein. Ich habe mich von Anfang an und über Jahre hinweg sehr mit der Bibel beschäftigt, viele Bücher gelesen, als regelmäßige Besucherin und auch Mitarbeiterin meiner Gemeinde etliches gehört. Aber mein Christsein erschien mir immer defizitär – wie ich heute weiß, völlig zu recht. Natürlich war ich aus Gnade durch Glauben gerettet, aber ich war immer ein „Kind“ im Glauben – bis zu diesen Erfahrungen, dass ich wirklich weder ein noch aus wusste, und das in einem Fall über Jahre hinweg. Durch diese und andere Erfahrungen bin ich im Glauben – man kann auch sagen, im Vertrauen zu Gott – gereift und habe nicht mehr das Gefühl des Defizitären. Das heißt natürlich nicht, dass ich jetzt für den Rest meines Lebens von Bedrängnissen verschont bleiben werde – Gott kennt die Vergesslichkeit von uns Menschen und wird mich sicher ab und zu ein bisschen „erinnern“ müssen, dass ich von Ihm abhängig bin. Aber durch diese Erfahrung ist mein Glaube sehr fest geworden und ich bin auch neuen Krisensituationen eher gewachsen!
Dienstag, 8. September 2009
Leben aus der Quelle
Das ist eines dieser Lieder, die von mir sein könnten, wenn ich Lieder dichten könnte ;)
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