Jahwe ist mein Licht und mein Heil: / Vor wem sollte ich mich fürchten? / Jahwe ist die Schutzburg meines Lebens: / Vor wem sollte ich erschrecken? Dringen Böse auf mich ein, / um mich zu verschlingen, / bedrängen mich meine Feinde, / sind sie es, die straucheln und fallen. Selbst wenn ein Heer mich belagert, / habe ich keine Angst. / Auch wenn es zum Kampf gegen mich kommt: / Ich vertraue auf ihn.
Eins nur hab ich von Jahwe erbeten, / das ist alles, was ich will: / Mein Leben lang im Haus Jahwes zu wohnen, / um die Freundlichkeit Jahwes zu schauen / und nachzudenken in seinem Tempel. Wenn schlimme Tage kommen, / birgt er mich in seinem Haus, / unter seinem Dach gibt er mir Schutz. / Hoch auf einen Felsen stellt er mich.
Nun kann ich den Kopf heben / über alle meine Feinde ringsum. / Mit Jubel bringe ich Opfer in Jahwes Zelt, / mit Singen und Spielen preise ich ihn.
Hör mich, Jahwe, wenn ich rufe, / sei mir gnädig und antworte mir! Mein Herz spricht dir nach: "Sucht meine Nähe!" / Ich suche deine Nähe, Jahwe. Verbirg dein Gesicht nicht vor mir, / weise deinen Diener nicht zornig zurück! / Du hast mir doch immer geholfen, Gott meines Heils! / Gib mich nicht auf und verlasse mich nicht! Auch wenn mich Vater und Mutter verlassen, / Jahwe nimmt mich bei sich auf.
Lehr mich, Jahwe, deinen Weg, / leite mich auf gerader Bahn / denn meine Feinde stellen mir nach. Gib mich nicht preis der Gier meiner Feinde, / denn falsche Zeugen verklagen mich / und speien Galle und Gift. Ach, wenn ich mir nicht sicher wäre, / die Güte Jahwes zu schauen / im Land der Lebendigen ... Vertrau auf Jahwe, / sei stark und fasse Mut, / vertrau auf Jahwe!
Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. - Psalm 119,105
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Samstag, 5. Juni 2010
Freitag, 12. Februar 2010
Die Kinderfrage
Das Thema ist mir eingefallen, weil ich in dem Blog einer christlichen Frau gelesen habe, welche Probleme sie damit hat, dass ihr 40. Geburtstag bald ansteht. Diese Frau ist verheiratet, hat vier lebende Kinder und hatte einige Fehlgeburten. Sie hätte gerne noch mehr Kinder gehabt, aber ab Ende 30 sind Frauen eben im allgemeinen nicht mehr so fruchtbar und sie ist außerdem gesundheitlich angeschlagen.
Ich selbst werde 44 in diesem Jahr, bin nach wie vor kinderlos und werde – ebenfalls auch aus gesundheitlichen Gründen – ganz sicher keine Kinder mehr bekommen. Dabei war es früher so, dass ich immer gern „einen Stall voller Kinder“ gehabt hätte. Ich hatte immer vorgehabt, zu heiraten und viele Kinder zu bekommen, und dachte lange Zeit, dass ich furchtbar einsam und unglücklich sterben würde, wenn ich dieses Ziel nicht erreiche. Als ich Ende 20 war (nach wie vor ohne Mann in Sicht und ohne Kinder) kam etwas dazwischen – meine Bekehrung. Irgendwann in den nächsten paar Jahren fiel mir auf, dass mein Kinderwunsch unmerklich verschwunden war! Ich wünschte mir zwar nach wie vor einen Ehemann – und zwar unbedingt einen christlichen (den habe ich dann später auch bekommen), denn der Grund für diesen Wunsch war weniger die Ehe selbst, sondern, eine christliche „Familie“ zu haben (was auf meine Herkunftsfamilie so nicht zutraf, trotz der gelebten "christentümlichen" Traditionen). Ich wollte eben nicht bloß in der Gemeinde Christen um mich haben, sondern auch zu Hause. Aber der Kinderwunsch war komplett weg, und das trotz der großen Kinderschar, die mir jeden Sonntag in der Gemeinde über den Weg lief.
Dass Gott meinen Kinderwunsch so radikal beseitigt hat, finde ich schon bemerkenswert, da die meisten christlichen und auch nicht-christlichen Ehepaare – selbst die meisten, die relativ spät heiraten – sich doch noch Kinder wünschen, was eigentlich auch normal ist. Aber ich denke, Gott hat mich für etwas anderes bestimmt – nämlich für die ehrenamtliche Arbeit, die ich mache, und für die „Fürsorge aus der Ferne“ für unsere armenischen Patenkinder. Und letztlich dienen wir als Christen alle Gott – ob wir als Eltern Kinder großziehen oder ob Er uns für etwas anderes gebraucht. Wichtig ist nur, dass wir das tun, was Er von uns möchte, und nicht irgendetwas erzwingen wollen!
Ich selbst werde 44 in diesem Jahr, bin nach wie vor kinderlos und werde – ebenfalls auch aus gesundheitlichen Gründen – ganz sicher keine Kinder mehr bekommen. Dabei war es früher so, dass ich immer gern „einen Stall voller Kinder“ gehabt hätte. Ich hatte immer vorgehabt, zu heiraten und viele Kinder zu bekommen, und dachte lange Zeit, dass ich furchtbar einsam und unglücklich sterben würde, wenn ich dieses Ziel nicht erreiche. Als ich Ende 20 war (nach wie vor ohne Mann in Sicht und ohne Kinder) kam etwas dazwischen – meine Bekehrung. Irgendwann in den nächsten paar Jahren fiel mir auf, dass mein Kinderwunsch unmerklich verschwunden war! Ich wünschte mir zwar nach wie vor einen Ehemann – und zwar unbedingt einen christlichen (den habe ich dann später auch bekommen), denn der Grund für diesen Wunsch war weniger die Ehe selbst, sondern, eine christliche „Familie“ zu haben (was auf meine Herkunftsfamilie so nicht zutraf, trotz der gelebten "christentümlichen" Traditionen). Ich wollte eben nicht bloß in der Gemeinde Christen um mich haben, sondern auch zu Hause. Aber der Kinderwunsch war komplett weg, und das trotz der großen Kinderschar, die mir jeden Sonntag in der Gemeinde über den Weg lief.
Dass Gott meinen Kinderwunsch so radikal beseitigt hat, finde ich schon bemerkenswert, da die meisten christlichen und auch nicht-christlichen Ehepaare – selbst die meisten, die relativ spät heiraten – sich doch noch Kinder wünschen, was eigentlich auch normal ist. Aber ich denke, Gott hat mich für etwas anderes bestimmt – nämlich für die ehrenamtliche Arbeit, die ich mache, und für die „Fürsorge aus der Ferne“ für unsere armenischen Patenkinder. Und letztlich dienen wir als Christen alle Gott – ob wir als Eltern Kinder großziehen oder ob Er uns für etwas anderes gebraucht. Wichtig ist nur, dass wir das tun, was Er von uns möchte, und nicht irgendetwas erzwingen wollen!
Sonntag, 31. Januar 2010
Freitag, 13. November 2009
Ist Gott für mich
Ein schönes Lied von Paul Gerhardt (1607 – 1676) nach Römer 8,31
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Ermutigung,
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Römer,
Verfolgung
Mittwoch, 4. November 2009
Psalm 139
Dem Chorleiter. Ein Psalmlied von David.
Jahwe, du hast mich erforscht und erkannt.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt es, / du kennst meine Gedanken von fern.
Ob ich ruhe oder gehe, du prüfst es, / mit all meinen Wegen bist du vertraut.
Noch eh das Wort auf meine Zunge kommt, / hast du es schon gehört, Jahwe.
Von allen Seiten umschließt du mich, / ich bin ganz in deiner Hand.
Das ist zu wunderbar, dass ich es begreife, / zu hoch, dass ich es versteh!
Wohin kann ich gehen, um dir zu entkommen, / wohin fliehen, dass du mich nicht siehst?
Steige ich zum Himmel hinauf, so bist du da, / lege ich mich zu den Toten, da bist du auch.
Nehme ich die Flügel des Morgenrots / und lasse mich nieder am Ende des Meeres,
auch dort wirst du mich führen, / und deine Hand wird mich fassen.
Sage ich: "Die Finsternis soll nach mir schnappen, / das Licht um mich werde Nacht!"
Auch Finsternis ist nicht finster vor dir, / die Nacht leuchtet bei dir wie der Tag, / die Finsternis wie das Licht.
Gewiss, du selbst hast mein Inneres gebildet, / mich zusammengefügt im Leib meiner Mutter.
Ich preise dich, dass ich auf erstaunliche Weise wunderbar geworden bin. / Wunderbar sind deine Werke, / das erkenne ich sehr wohl.
Als ich im Verborgenen Gestalt annahm, / kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, / war ich nicht unsichtbar für dich.
Du hast mich schon gesehen, als ich noch ein Embryo war. / Und in dein Buch waren sie alle geschrieben, / die Tage, die schon gebildet waren, / noch ehe der erste begann.
Wie kostbar, Gott, sind mir deine Gedanken! / Wie unermesslich ist ihre Fülle!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand. / Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Würdest du, Gott, doch den Gottlosen töten! / Ja, ihr Blutmenschen, macht euch fort!
Sie reden nur mit Hinterlist von dir, / deine Feinde missbrauchen deinen Namen.
Sollte ich nicht hassen, die dich hassen, Jahwe, / und verabscheuen, die gegen dich aufstehen?
Ich hasse sie mit äußerstem Hass. / Sie sind mir zu Feinden geworden.
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz! / Prüf mich und erkenne meine Gedanken!
Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, / und leite mich auf dem ewigen Weg!
Jahwe, du hast mich erforscht und erkannt.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt es, / du kennst meine Gedanken von fern.
Ob ich ruhe oder gehe, du prüfst es, / mit all meinen Wegen bist du vertraut.
Noch eh das Wort auf meine Zunge kommt, / hast du es schon gehört, Jahwe.
Von allen Seiten umschließt du mich, / ich bin ganz in deiner Hand.
Das ist zu wunderbar, dass ich es begreife, / zu hoch, dass ich es versteh!
Wohin kann ich gehen, um dir zu entkommen, / wohin fliehen, dass du mich nicht siehst?
Steige ich zum Himmel hinauf, so bist du da, / lege ich mich zu den Toten, da bist du auch.
Nehme ich die Flügel des Morgenrots / und lasse mich nieder am Ende des Meeres,
auch dort wirst du mich führen, / und deine Hand wird mich fassen.
Sage ich: "Die Finsternis soll nach mir schnappen, / das Licht um mich werde Nacht!"
Auch Finsternis ist nicht finster vor dir, / die Nacht leuchtet bei dir wie der Tag, / die Finsternis wie das Licht.
Gewiss, du selbst hast mein Inneres gebildet, / mich zusammengefügt im Leib meiner Mutter.
Ich preise dich, dass ich auf erstaunliche Weise wunderbar geworden bin. / Wunderbar sind deine Werke, / das erkenne ich sehr wohl.
Als ich im Verborgenen Gestalt annahm, / kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, / war ich nicht unsichtbar für dich.
Du hast mich schon gesehen, als ich noch ein Embryo war. / Und in dein Buch waren sie alle geschrieben, / die Tage, die schon gebildet waren, / noch ehe der erste begann.
Wie kostbar, Gott, sind mir deine Gedanken! / Wie unermesslich ist ihre Fülle!
Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand. / Am Ende bin ich noch immer bei dir.
Würdest du, Gott, doch den Gottlosen töten! / Ja, ihr Blutmenschen, macht euch fort!
Sie reden nur mit Hinterlist von dir, / deine Feinde missbrauchen deinen Namen.
Sollte ich nicht hassen, die dich hassen, Jahwe, / und verabscheuen, die gegen dich aufstehen?
Ich hasse sie mit äußerstem Hass. / Sie sind mir zu Feinden geworden.
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz! / Prüf mich und erkenne meine Gedanken!
Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, / und leite mich auf dem ewigen Weg!
Freitag, 9. Oktober 2009
Samstag, 3. Oktober 2009
Für eine Freundin
Du bist in GOTTES Hand.
GOTT – und nicht du und nicht ein anderer Mensch – bestimmt, wo du wann bist und welche Arbeit du wann tust.
GOTT fordert dich bis an deine Grenzen, aber ER überfordert dich nicht.
Manchmal lässt ER es zu, dass dir Dinge passieren, die dir klar machen, dass du dich nur auf IHN und auf andere Menschen, nicht einmal auf andere Christen, 100%ig verlassen kannst.
Manchmal lässt ER dich in Situationen kommen, in denen du selbst keine Lösung mehr siehst – aber ER hat die Lösung.
Bleibe gelassen und lass dich von GOTT überraschen – ER hat etwas Gutes für dich!
GOTT – und nicht du und nicht ein anderer Mensch – bestimmt, wo du wann bist und welche Arbeit du wann tust.
GOTT fordert dich bis an deine Grenzen, aber ER überfordert dich nicht.
Manchmal lässt ER es zu, dass dir Dinge passieren, die dir klar machen, dass du dich nur auf IHN und auf andere Menschen, nicht einmal auf andere Christen, 100%ig verlassen kannst.
Manchmal lässt ER dich in Situationen kommen, in denen du selbst keine Lösung mehr siehst – aber ER hat die Lösung.
Bleibe gelassen und lass dich von GOTT überraschen – ER hat etwas Gutes für dich!
Sonntag, 30. August 2009
Von guten Mächten
Dieses Gedicht, das später von Siegfried Fietz vertont wurde, schrieb Dietrich Bonhoeffer im Dezember 1944 aus der Haft als Weihnachtsgruß an seine Verlobte und seine Eltern und Geschwister.
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Donnerstag, 16. Juli 2009
Hab keine Angst...
Der Herr selbst geht vor dir her. Er steht dir zur Seite und verlässt dich nicht. Immer hält er zu dir. Hab keine Angst, und lass dich von niemandem einschüchtern! – 5. Mose 31,8 HFA
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